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Mercedes aus Japan kaufen: Worauf du achten solltest

Mercedes-Benz aus Japan sind oft gepflegt und wenig gelaufen. Worauf es beim Kauf ankommt: vom Auktionsblatt über Lenkrad und Radio bis zu den Gesamtkosten.

Ein Mercedes aus Japan ist ein Fahrzeug, das in Japan zugelassen und gefahren wurde und über eine japanische Auktion nach Deutschland kommt. Solche Fahrzeuge haben häufig eine niedrige Laufleistung und einen gut dokumentierten Zustand. Ob sich der Kauf lohnt, entscheidet sich an vier Punkten: dem Zustand laut Auktionsblatt, dem Lenkrad, der Technik für den deutschen Markt und den Gesamtkosten bis zur Zulassung.

Warum gibt es so viele gute Mercedes in Japan?

Mercedes-Benz gehört in Japan seit Jahren zu den meistverkauften Importmarken. Entsprechend groß ist das Angebot auf den Auktionen. Dazu kommen drei Besonderheiten des japanischen Automarkts: Die strenge Hauptuntersuchung „Shaken“ ist teuer, deshalb verkaufen viele Halter ihr Auto früh. Viele Fahrzeuge werden vor allem in der Stadt und auf kurzen Strecken bewegt. Und in weiten Teilen Japans wird im Winter kaum Streusalz gestreut, was Unterboden und Karosserie schont.

Worauf achte ich beim Auktionsblatt?

Das Auktionsblatt ist das wichtigste Dokument beim Kauf. Ein unabhängiger Prüfer des Auktionshauses bewertet das Fahrzeug vor der Versteigerung und vergibt eine Gesamtnote, eine Note für den Innenraum und eine Skizze mit jedem Kratzer, jeder Delle und jeder Reparatur. Als grobe Orientierung gilt: Eine Gesamtnote ab 4 und eine Innenraumnote ab B stehen für einen guten bis sehr guten Zustand. Ein „R“ bedeutet einen reparierten Unfallschaden. Das muss kein Ausschlussgrund sein, verlangt aber einen genauen Blick. Wie du ein Auktionsblatt Schritt für Schritt liest, erklären wir in einem eigenen Artikel.

Rechts- oder Linkslenker?

In Japan herrscht Linksverkehr, viele dort verkaufte Autos sind deshalb Rechtslenker. Bei Mercedes-Benz findet man in Japan beides. Kläre vor dem Kauf, welches Lenkrad dein Wunschfahrzeug hat. Rechtslenker dürfen in Deutschland zugelassen werden. Die Scheinwerfer müssen allerdings für den Rechtsverkehr passen. Das wird bei der Abnahme geprüft.

Was ist mit Radio, Navigation und ETC?

Japan nutzt für UKW-Radio einen anderen Frequenzbereich als Europa. Ein japanisches Radio empfängt deshalb meist nur einen Teil der deutschen Sender. Die Navigation enthält in der Regel nur Karten von Japan, und die Menüsprache ist oft Japanisch. Bei manchen Modellen lässt sich die Sprache umstellen, bei anderen nicht. Viele Fahrzeuge haben außerdem ein ETC-Gerät für die japanische Maut, das in Deutschland keine Funktion hat. Kläre vor dem Kauf, ob Radio und Navigation getauscht oder umgerüstet werden sollen.

Welche Kosten kommen zum Kaufpreis dazu?

Zum Zuschlag auf der Auktion kommen Auktionsgebühren, der Transport zum Hafen, die Seefracht nach Deutschland, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer, die TÜV-Vollabnahme und die Zulassung. Die Seereise bis Bremerhaven dauert rund vier bis sechs Wochen. Vergleiche deshalb nie nur den Auktionspreis, sondern immer den Gesamtpreis für das fahrfertige, zugelassene Auto.

Wie lange dauert ein Mercedes-Import aus Japan?

Von der erfolgreichen Auktion bis zur fahrfertigen Übergabe vergehen in der Regel 10 bis 14 Wochen. Darin enthalten sind Seetransport, Zoll, TÜV-Vollabnahme und Aufbereitung.

So läuft es bei HAMA Automobile

Wir importieren seit 2009 Fahrzeuge direkt von japanischen Auktionen, mit Schwerpunkt auf Mercedes-Benz. Passende Treffer schicken wir dir mit Auktionsblatt und Fotos, bevor wir bieten. Nach dem Kauf übernehmen wir Seetransport, Verzollung, TÜV-Vollabnahme, Aufbereitung in unserer eigenen Werkstatt in Weferlingen und die Zulassung mit deutschen Papieren. Den Stand deines Imports siehst du live auf der Fahrzeugseite. Auf jedes Fahrzeug geben wir 12 Monate Gebrauchtwagengarantie. Aktuelle Mercedes aus Japan findest du in unserem Bestand. Oder du nennst uns dein Wunschmodell, und wir suchen gezielt danach.

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